OTTO DIX IN HEMMENHOFEN

Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht übernehmen, Otto Dix seine Professur in Dresden verliert und als „entarteter Künstler“ gilt, weicht die Familie an den Bodensee aus. Zunächst nach Randegg bei Singen, 1936 dann nach Hemmenhofen, wo Martha Dix 1935-1936 nach Plänen des Dresdner Architekten Arno Schelcher das Haus mit Atelier erbauen lässt.

 

Otto Dix Haus Hemmenhofen am Bodensee

 

Hier lebt und arbeitet Otto Dix mehr als drei Jahrzehnte, das Haus wird zum Lebensmittelpunkt der Künstlerfamilie. Nach dem Tod des Malers im Sommer 1969 bleibt seine Frau Martha mit ihrer Enkelin im Haus, bis sie Ende der 70er Jahre nach Frankreich übersiedeln. Es folgen einige Jahre, in denen die wertvolle Immobilie leer steht.

 

Hausmusik im Haus Dix

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VOM WOHNHAUS ZUM MUSEUM HAUS DIX

Engagierte Bürger und prominente Kunstfreunde im Kreis um den damaligen Bürgermeister der Gemeinde Gaienhofen, Helmut Hensler, gründen im November 1988 unseren Förderverein mit dem erklärten Ziel, das ehemalige Wohnhaus der Familie Dix zur Erinnerung an den Maler als Museum zu beleben. 1991 wird das Dix-Haus eröffnet, über 20 Jahre hinweg finden jährlich wechselnde Sonderausstellungen statt, die das Haus zu einem festen Bestandteil der Museumslandschaft am Bodensee werden lassen. Im Interesse einer langfristigen Sicherung des Hauses als öffentlicher Kunst-Ort erwirbt schließlich im Sommer 2010 ein eigens gegründeter Stiftungsverein unter Vorsitz des Konstanzer Landrates Frank Hämmerle das Anwesen, saniert es mit Unterstützung zahlreicher Mäzene denkmalgerecht und stattet es für einen zeitgemäßen Museumsbetrieb aus. Seit dem Sommer 2013 betreibt das Kunstmuseum Stuttgart als Hüter einer der weltweit bedeutendsten Dix-Sammlungen das Museum Haus Dix als Dependance am Bodensee.

 

Vom Wohnhaus zum Museum

 

Der ehemalige Förderverein Otto-Dix-Haus Hemmenhofen unterstützt und fördert seither als Förderverein Museum Haus Dix Hemmenhofen e.V. das neu konzeptionierte Museum, das an die Jahrzehnte des großen Malers am Bodensee ebenso erinnert wie an die Geschichte seiner Frau und seiner drei Kinder.

DER VORSTAND SETZT SICH SEIT WIE FOLGT ZUSAMMEN*:

Andrea Dix, Öhningen |  Dr. Anne Overlack, Bankholzen  | Michael Horlacher, Stuttgart |
Dr. Roman Weiske, Leonberg | Hilde von Massow, Öhningen | Hans-Konrad Andler,
Überlingen | Dr. Anne Vieth, Kunstmuseum Stuttgart |

*Stand Nov 2017

PROTOKOLLE

pdf_icon_16x16 Protokoll der Mitgliederversammlung 11. Oktober 2014 (PDF 407 KB)

 

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